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23.01.2012 09:36 Alter: 31 days

Durststrecke dauert 14 Minuten

Kategorie: News 1. Frauen

Handball/Bezirksoberliga Frauen: Werra WHO gewinnt Derby bei Schenklengsfeld/A.

Schenklengsfeld. Die Handballerinnen von Schenklengsfeld/Ausbach haben das zweite Derby in Folge verloren. Die Mannschaft um Trainer Jörg Fischer unterlag im Heimspiel der Bezirksoberliga gegen die Werra WHO mit 17:18 (7:10).

Ausschlaggebend für den Gästesieg war eine 14-minütige Durststrecke der Gastgeberinnen in der zweiten Halbzeit. "Ist doch klar, wenn man da kein Tor wirft, kann man auch kein Spiel gewinnen", meinte Schenklengsfelds Trainer Fischer zu der Niederlage.

Doch es war tatsächlich mehr drin für die Gastgeberinnen, auch wenn sie sich nicht so zielstrebig zeigten wie zuletzt gegen den TVH und viele Fehler produzierten. Überdies lag das Hauptaugenmerk auf beiden Abwehrreihen. So fiel der erste Treffer für Schenklengsfeld erst nach neun Minuten, nach 13 Minuten stand es 3:1.

Aufholjagd

Doch die WHO konnte gut Paroli bieten. Nach gut 20 Minuten war der Gleichstand durch Sabrina Knaut geschafft - es stand 4:4. Fischer nahm eine Auszeit, aber die fruchtete zunächst nicht. Im Gegenteil: Sie brachte die WHO noch besser ins Spiel. Die zog bis zur Pause auf drei Tore davon - 7:10. Und was so begonnen wurde setzte der Gast nach dem Seitenwechsel fort. Bis auf 13:17 wurde der Vorsprung ausgebaut. Die Schenklengsfelderinnen begünstigten die Torejagd der WHO, weil sie nicht in der Lage waren, das Tor zu treffen. Scheinbar war die Vorentscheidung in der 45. Minute gefallen.

Doch eine zweite Auszeit Schenklengsfelds zeigte nun den ersehnten Erfolg. Urplötzlich kamen sie wieder ins Spiel. Und schafften durch sechs Tore in Folge - allein vier davon waren von Meike Thomas - wieder den Anschluss. Urplötzlich war die Partie wieder offen. Die Partie wog hin und her. Zunächst brachte Franziska Götz Schenklengsfeld mit 17:16 in Front. Das viel umjubelte WHO-Siegtor aber makierte Lisa Ruch. (wz/rim)

Schenklengsfeld/Ausbach: Brell/Nennstiel, Götz (2), Hilmes (1), Hoffmann (1), Schmidt (6/2), Thomas (4), Bauer (2/1), Müller, Dinges, Schleinig, Schlotzhauer, Wiedemann (1).

Quelle: Hersfelder Zeitung vom 23.01.2012