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Gastgeber siegt verdient
Kategorie: News 1. FrauenHandball/Bezirksoberliga Frauen: FSG Schenklengsfeld hält TVH II mit 33:26 in Schach
Schenklengsfeld. Stetig geführt und letztlich auch verdient gewonnen: Die SG Schenklengsfeld hat sich durch den 33:26 (18:16)-Sieg im Derby der Handball-Bezirksoberliga der Frauen gegen den TV Hersfeld II Luft nach hinten verschafft und sich im Mittelfeld etabliert.
Doch so deutlich es sich liest - es war neben der geschlossenen Mannschaftsleistung der Landeckerinnen die schwache Wurfausbeute des TVH, die dem Team ein besseres Resultat verbaute. Neben Holztreffern waren es sechs von 13 Strafwürfen, die nicht verwandelt wurden. FSG-Keeperin Anna Lena Aßhauer, die ihr Pendant Laura Weidemann klar ausstach, zog dem TVH nicht nur hier, sondern auch aus dem Spiel heraus oft den Nerv. Neben Aßhauer waren es zudem Franziska Götz, Stefanie Hilmes und Regina Hoffmann, deren Tore der SG einen teilweise klaren Vorsprung sicherten. Dazu gesellten sich die starke Rechtsaußen Meike Thomas und die vom Punkt eiskalte Mandy Bauer, die alle acht Siebenmeter sicher verwandelte. Allein 29 Treffer gingen auf das Konto dieses Quintetts - das war allein die halbe Miete.
Über 3:0, 6:1 und 8:3 (11.) zog Schenklengsfeld davon und hatte die Partie scheinbar sicher im Griff. Schnelle, gebundene Spielzüge und ein sicherer Abschluss waren dabei das Erfogsrezept. Dem aber stand eine passive und nicht energisch genug agierende Abwehr gegenüber, was der TVH in Person von Routinier Silvana Dathe ausnutzte. Mit gutem Auge und sicheren Anspielen brachte sie ihre Mitspielerinnen am Kreis ins Spiel, die oft nur durch Fouls am Torwurf gehindert werden konnten. Die resultierenden Strafwürfe, von Chantal Köhler und Tine Becker verwandelt, brachten den TVH bis auf 6:9 (14.) heran. Doch als Köhler dann vom Punkt an Aßhauer scheiterte, war es für die SG das Signal, das Tempo wieder anzuziehen. Bis zum 14:9 durch Hoffmann wurde der Vorsprung ausgebaut, ehe sich beide Teams bis zum 18:16-Pausenstand dann zu viele leichte Fehler erlaubten.
Dass die Führung auf wackligen Beinen stand, wurde durch Dathes Anschlusstreffer zum 18:17 deutlich. Doch Dathe, Köhler und Julia Hamadi standen zu sehr allein, um dem Spiel eine Wende geben zu können. Zumal die SG jetzt energischer zupackte und sich weiter auf Keeperin Aßhauer verlassen konnte. Das 28:22 (51.) durch Hilmes brachte die SG endgültig auf die Siegerstraße. Die bessere Kondition und Chancenverwertung sicherten der FSG am Ende den klaren Erfolg.
Bericht von Michael W.Rimkus (Hersfelder Zeitung)
FSG Schenklengsfeld/A.: Aßhauer, Brell - Götz (5), Müller, Schmidt (2/1), Dinges (1), Hilmes (4), Thomas (5), Hoffmann (5), Elter, Schleinig, Bauer (10/7), Wiedemann (1),
TV Hersfeld II: Weidemann - Hildebrand (1), Sauer (1), Köhler (8/6), Geister, Reeh, Dathe (3/1), Becker (5/1), Nieding (1), Schmermund, Hamadi (5), Allendorf (2), Stassen
SR: Stephan (Obersuhl) - Z: 80
Strafminuten: 10 - 12 Minuten
Siebenmeter: 8/8 - 13/7
Quelle: Hersfelder Zeitung vom 16. Januar 2012