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27.10.2011 21:54 Alter: 205 days

Siegt diesmal die WHO?

Kategorie: News 1. Frauen

Derby ging in der Vorsaison stets an Schenklengsfeld

Obersuhl. Nach dem Derby ist vor dem Derby: Zwei Wochen erst sind seit dem überzeugenden 28:25-Heimsieg gegen die FSG Rotenburg/Baumbach/Bebra II vergangen, doch schon jetzt bitten die Handballerinnen der HSG Werra WHO zum nächsten brisanten Nachbarschaftsduell. Der aktuelle Bezirksoberliga-Siebte erwartet morgen (19.30 Uhr) in der Großsporthalle Obersuhl die einen Rang besser platzierte Sieben der FSG Schenklengsfeld/Ausba

FSG hat Rückenwind

Mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck reisen die Gäste zu dieser Begegnung an: Vor Wochenfrist schoss die Truppe aus Landeck die hoch gewettete Drittliga-Reserve von Germania Fritzlar mit 33:21 aus der eigenen Halle. „Meine Mädels haben einen prima Start erwischt und ihr Spiel dann über 60 Minuten konsequent durchgezogen“, blickt FSG-Trainer Jörg Fischer zurück. Vor allem auf der Torhüterposition sieht der Coach seine Truppe derzeit gut aufgestellt. Hinter der erfahrenen Aida Nennstiel hat sich Anna-Lena Aßhauer zu einer echten Alternative entwickelt, die in der zweiten Hälfte gegen Fritzlar Paraden am Fließband lieferte.

Durch zuletzt zwei Siege in Folge geht die FSG mit Selbstvertrauen ins Derby. „Wir wollen den Rückenwind der vergangenen Ergebnisse mitnehmen und das Feld unbedingt als Sieger verlassen – aber das ist ja kein Geheimnis“, berichtet Fischer und erwartet eine heiß umkämpfte Begegnung. Seine Sieben müsse die Härte des Gegners annehmen und dürfe sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.

„Gegen Rotenburg ist uns ein Befreiungsschlag gelungen, doch nun kommt ein Team, das uns in der letzten Saison die meisten Probleme gemacht hat“, erinnert sich WHO-Trainer Sebastian Jaschinski an die zwei Niederlagen gegen Schenklengsfeld aus der Vorserie. Damals scheiterte die WHO immer wieder an der Abwehr der FSG und konnte in keinem der beiden Vergleiche mehr als 14 Tore erzielen.

Schnelles Spiel ist Trumpf

„Wir müssen verhindern, dass sich die Gäste in der Abwehr formieren können“ sagt Jaschinski und erklärt: „Meine Mannschaft ist schneller und wendiger. Deshalb setze ich auf unser schnelles Spiel als Mittel zum Erfolg.“ Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Britta Hornstein, Toptorschützin Katrin Claus ist zudem angeschlagen.

Ein interessanter Nebenschauplatz entwickelt sich morgen Abend auf der Trainerbank. Dort steht der Gästecoach Jörg Fischer seinem Vater Franz, der zusammen mit Sebastian Jaschinski das Übungsleitergespann der WHO bildet, gegenüber. „Wir ziehen uns schon die ganze Woche auf und das wird auch noch nach dem Schlusspfiff weitergehen, aber während der Partie kümmert sich jeder um seine Aufgaben“, erklärt der Sohn.

Von Philipp Breitbart

Quelle: http://www.hersfelder-zeitung.de/sport/regionalsport/kreis-hersfeld-rotenburg/siegt-diesmal-who-1465525.html