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31.10.2011 16:48 Alter: 201 days

Und wieder siegt der Sohn

Kategorie: News 1. Frauen

Bezirksoberliga Frauen: Schenklengsfeld/Ausbach gewinnt Derby knapp mit 23:21


Obersuhl. Erneut ein Erfolg für den Sohn gegen den Vater: Beim Lokalderby in der Handball-Bezirksoberliga Frauen blieb die FSG Schenklengsfeld/Ausbach, trainiert von Jörg Fischer, mit 23:21(11:12) siegreich bei der HSG Werra WHO, die vom Vater von Franz Fischer betreut wird.

Dabei gab es in der ersten Halbzeit einen offenen Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften, wobei die Torfrauen Nicole Leinhos (WHO) und Aida Nennstiel (Ausbach) sichere Rückhalte ihrer Teams waren. Nach 18 Minuten gingen die Gastgeberinnen nach einem Treffer von Franziska Herwig mit 8:5 in Führung, doch nach einer Auszeit kam die FSG besser ins Spiel.

Die Gäste nutzten eine siebenminütige Phase aus, in der der WHO kein Tor gelang. Auf 9:8 (25.) zog Schenklengsfeld/Ausbach davon, konnte den Vorsprung aber nicht halten. Die HSG-Spielerinnen wurden ein ums andere Mal regelwidrig gestoppt und die Strafwürfe konnte Sabrina Knaut verwandeln.

So wurden die Seiten beim Stande von 12:11 gewechselt. Die FSG glich zwar nach dem Wiederanpfiff zum 13:13 aus, doch die Gastgeberinnen ließen sich nicht beirren. Sie zogen auf 16:13 (37.) davon.

Der FSG-Trainer Jörg Fischer ließ nun Cathrin Claus kurz decken, was die WHO auch kurzzeitig aus dem Rhythmus brachte. Die Mannschaft stellte sich dann auf diese Maßnahme ein und hielt bis zum 20:17 (48.) ihren Vorsprung.

Dabei verpasste man aber, den Sack zuzumachen. Klare Chancen - Strafwürfe und Gegenstöße - wurden ausgelassen, wobei sich aber auch die FSG-Torfrau Anna-Lena Aßhauer auszeichnen konnte. Tor für Tor kämpften sich die Gäste heran und Ramona Schmidt erzielte 90 Sekunden vor Spielende den 21:21-Ausgleich. Nun kam es zu einer turbulenten Schlussphase: Der WHO unterlief im Angriff ein technischer Fehler, doch Schenklengsfeld/Ausbach vergab freistehend den daraus resultierenden Gegensto

Packende Schlussphase

Die Gastgeberinnen führten einen Freiwurf falsch aus und der FSG gelang das 22:21. Einen weiteren Freiwurf spielte die Heimmannschaft den Gästen zu, die mit dem Schlusspfiff das 23:21 erzielten. Während Schenklengsfeld/Ausbach auf dem Spielfeld ausgelassen feierte, saßen die Spielerinnen mit hängenden Köpfen auf der Bank.

Werra WHO: Kellner, Leinhos – Ruch, Stephan (4/3), Rauch, Werner (5), Peter (1), Claus (4), Knaut (5/5), Hornstein (1), Krestel, Herwig (1), Kim Wiedemann, Eichhorn.

Schenklengsfeld/Ausbach: . Nennstiel, Aßhauer – Götz, Schmidt (7/3), Dinges, Schlotzhauer, Hilmes (2), Thomas (3), Hoffmann, Schleinig (2), Maronn (3), Adler, Bauer (6/3), Inka Wiedemann, SR: Wiesel (Jestädt/Grebendorf). .Z: 100.

Von Peter Fäcke