Männer, Bezirksoberliga

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23.04.2012

Landecker verkaufen sich teuer

Bezirksoberliga Männer: Lotz-Team kommt über 28:31 in Datterode nicht hinaus (13:16)

Die Handballer der SG Schenklengsfeld verloren das Auswärtsspiel der Bezirksoberliga bei Datterode mit 28:31 Toren. Damit müssen die Landecker weiter um den Klassenerhalt bangen. Obwohl die Gäste nur mit einem Auswechselspieler antraten, klappte bei Ihnen alles, was sie sich vorgenommen hatten. Die Angriffe wurden ruhig aufgebaut und die Chancen konsequent ausgenutzt. Da auch die Abwehrarbeit stimmte und Torwart Simon Oetzel erneut ein sicherer Rückhalt war, führten die Landecker zur Pause verdient mit 16:13. Nach der Halbzeit ließen sich die Gäste von der Hektik der Heimmannschaft anstecken und nach vier Minuten war die Führung weg. Bis zur 47. Minute (23:23) war das Spiel ausgeglichen. Dann erhielt Markus Lotz die rote Karte. Datterode/Röhrda nutzte dieses konsequent aus und zog auf 26:23 davon. Fehlende Wechselmöglichkeiten Die Landecker kamen noch mal auf 26:28 heran, aber aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten und der nachlassenden Kräfte konnte das Spiel nicht mehr gedreht werden. Es trafen Böhler (6/3), Tabacu (5), Baumann, Lotz, Rexroth (je 4), Kämpfer (3) und Dies (2). Quelle: Hersfelder Zeitung vom 23.04.2012

16.04.2012

Souverän gegen Absteiger durchgesetzt

1.Männer: SG Schenklengsfeld – TSV Eschwege II (40:28)

Der Anfang verlief schleppend. Die Gastgeber packten in der Abwehr nicht richtig zu und waren zu schläfrig. Auch im Angriff wurden nicht die richtigen Mittel gefunden und daher plätscherte das Spiel vor sich hin. Trotzdem lag Schenklengsfeld ständig in Führung und hatte zur Pause die Nase mit 19:13 vorn. Nach der Halbzeit waren die Landecker wacher und spielten energischer. So wurde die Führung auf 29:18 ausgebaut und Schenklengsfeld konnte ab der 45. Minute durchwechseln. Die Gastgeber siegten klar mit 40:28 und hatten in Torwart Simon Oetzel einen sicheren Rückhalt der unter anderem vier Siebenmeter parierte. Die Tore erzielten Manske (11), Apel (7), Baumann (6), Rexroth (5), Kämpfer, Reim (je 3), Dies, Hilmes (je 2) und Lotz (1). Quelle: Hersfelder Zeitung vom 16.04.2012

06.04.2012

Derby-Krimi endet Remis

1. Männer: HSG Werra WHO - SG Schenklengsfeld 33:33 (15:18)

Die Serie bleibt bestehen: Auch im achten Duell hintereinander bleibt die SG Schenklengsfeld gegen die HSG Werra ungeschlagen. Lange Zeit schielten die Gäste gar auf ihren ersten regulären Auswärtssieg dieser Saison, doch die gastgebende WHO rettete dank eines Schlussspurts zumindest ein Unentschieden. Vor stimmungsvoller Kulisse in der Heringer Großsporthalle trennten sich beide Teams am Ende mit 33:33 (15:18)-Unentschieden. „Wenn ich mir die Schlussphase anschaue, haben wir einen Punkt gewonnen - die 58 Minuten vorher betrachtet, aber eher verloren“, erklärte ein erschöpfter SGS-Spielertrainer Markus Lotz, der trotz Verletzung fünf Tore erzielte, nach dem Abpfiff. Während seine Jungs Mitte der ersten Halbzeit die richtige Derbyeinstellung gefunden haben und „geiler und wacher“ waren, haderte WHO-Coach Michael Stegner mit dem Auftreten seiner Sieben: „Schenklengsfeld agierte eindeutig bissiger. Wir wurden erst gegen Ende aggressiver und haben schneller nach vorne gespielt.“ Zum Ergebnis ergänzte der Regisseur und Übungsleiter in Personalunion: „Auf die ganze Partie betrachtet ist das Remis gerecht.“ Zu Beginn lieferten sich beide Mannschaften bis zum zwischenzeitlichen 14:14 (25.) ein Duell auf Augenhöhe. Den Gästen gelangen ein ums andere Mal durch Würfe aus der zweiten Reihe einfache Treffer, worüber sich HSG-Trainer Stegner ärgerte: „In unserer Abwehr waren viel zu große Lücken.“ Die Gastgeber hingegen suchten überwiegend durch Einzelaktionen den Weg zum gegnerischen Tor. Besonders HSG-Rückraumschütze André Ludwig beschäftigte immer wieder die SGS-Deckung und glänzte durch seine Anspiele auf Kreisläufer Julien Sandrock.

Gäste führen 22:17

„Wir waren im Rückraum flexibler und haben von allen Positionen getroffen“, nennt Schenklengsfelds Markus Lotz die Gründe, warum sich seine Mannschaft in der Folge absetzen konnte. Spätestes als Jens Hilmes in Minute 35 die Führung der Gäste auf 17:22 hochschraubte, schien ein Sieg des vermeintlichen Außenseiters zum Greifen nah. Doch der Tabellensechste von der Werra kämpfte sich zurück und war nach Ludwigs Unterhand-Kracher zum 21:23 (43.) wieder in Schlagdistanz. Es dauerte jedoch bis zum 32:32 in der 57. Minute, ehe den Gastgebern durch ein Konter von Michael Krause der Ausgleich gelang. Als Sebastian Schramm wenige Sekunden später gar die HSG-Führung erzielte, stand die Halle Kopf.
„Bei uns haben dann die Kräfte nachgelassen“, sagt SGS-Coach Lotz. Trotzdem gelang seinen Schützlingen 13 Sekunden vor Schluss das 33:33 durch Sebastian Böhler. WHO: Ißleib, Focke - Schramm 2, M. Krause 2, J.-M. Sandrock, Ju. Sandrock 6, Ludwig 10/5, Bommer 1, Fischer 7, Laufer 3/1, Stegner 1, Strümpf 1. Schenklengsfeld: Oetzel, Fischer - Deis, Manske 3, Lotz 6/3, Baumann, Steinhauer 3, Markus Lotz 5, Kämpfer, Rexroth 2, Böhler 4, Apel 4/4, Hilmes 4, Reim 2. SR: Wiesel/Buchbach (HSG Jestädt/Grebendorf) - Z: 200. Quelle: Hersfelder-Zeitung.de